Um die Strukturen im Bevölkerungsschutz zu stärken, haben sich Anfang Februar in der Landesgeschäftsstelle des ASB Bayern in Herzogenaurach Führungskräfte des MHW, der DLRG sowie des ASB getroffen. Danke an alle Beteiligten für den wertvollen Austausch!
Foto/Text: ASB Bayern
Mitte Januar lud die Landeshauptstadt München zum Symposium „Zeitenwende im Zivilschutz - Was muss München tun?“ ein. Ziel der Veranstaltung war es, die Teilnehmenden für die aktuellen Herausforderungen der zivilen Verteidigung zu sensibilisieren und ein gemeinsames Verständnis für die große Relevanz dieser Themen zu schaffen.
Vor Ort waren hochrangige Vertreter aus Stadtpolitik und Verwaltung, verschiedene Behörden und Organisationen sowie Betreiber Kritischer Infrastrukturen (KRITIS).
Auch das Medizinische Katastrophen-Hilfswerk war zu Gast und nutzte die Gelegenheit für einen engen, fachlichen Austausch mit allen Beteiligten.
v.l.: Florian Brummer, Thomas Lobensteiner, Robert Schmitt, Kreisverwaltungsreferentin Dr. Hanna Sammüller, Matthias Fischer, Kristin Wündisch
Gemeinsam helfen wir dort, wo Unterstützung dringend benötigt wird:
In Zusammenarbeit mit Paraqare Medic und der Caritas konnten wir am 10. Januar eine Hilfsaktion mit Essen für Bedürftige in München unterstützen. Das MHW stellte dazu die Infrastruktur mit einem Zelt, Beleuchtung und Heizung bereit. Gerade in herausfordernden Zeiten ist der Zugang zu grundlegender Versorgung wie Lebensmitteln für viele Menschen keine Selbstverständlichkeit. Umso wichtiger ist es, konkrete Hilfe direkt vor Ort zu leisten und den persönlichen Austausch zu suchen. Die Ausgabe der Speisen brachte dabei nicht nur praktische Unterstützung, sondern auch einen Raum für Begegnung und Gespräche.
Ein herzlicher Dank gilt allen Helferinnen und Helfern aus allen Bereichen, die diesen Einsatz möglich gemacht haben.

Die jüngsten Ereignisse wie der großflächige Stromausfall in Berlin zeigen, wie schnell unsere gewohnte Infrastruktur ausfallen kann. Ein solcher Blackout führt nicht nur zu fehlender Energieversorgung, sondern auch zu massiven Einschränkungen bei Heizung, Kommunikation und Sicherheit. Wer vorbereitet ist, schützt nicht nur sich selbst, sondern kann auch seine Familie und Mitmenschen unterstützen.
Das MHW setzt sich seit Jahren dafür ein, die Bevölkerung für Krisen zu sensibilisieren und praxisnahes Wissen zu vermitteln. Ein zentraler Baustein sind die Selbsthilfekurse. Sie vermitteln seit 2009 Fähigkeiten, die im Ernstfall entscheidend sind: von einfachen Erste-Hilfe-Maßnahmen über das Kochen ohne Strom bis hin zur sinnvollen Notbevorratung.
Unsere MHW-Selbsthilfekurse werden ausschließlich durch ehrenamtliche Engagement ermöglicht und sind für alle Teilnehmenden kostenfrei. Um dieses Angebot auch in Zukunft aufrechthalten und weiterentwickeln zu können, freuen wir uns über Ihre Unterstützung in Form einer Spende. Jeder Beitrag hilft, unser einzigartiges Angebot zu fördern und die Resilienz in unserer Gesellschaft zu stärken.
Wer nicht bis zum nächsten MHW-Selbsthilfekurs warten möchte, findet bei den Angeboten unserer Mitglieder passende Alternativen. Unter anderem hat der MKT-Rettungsdienst einen flexiblen Online-Kurs zur Krisenvorsorge umgesetzt.
Mehr zum MHW-Selbsthilfekurs und Anmeldung

Ansprechpartner
MHW Deutschland e.V. - Bundesgeschäftsstelle
Hr. Matthias Fischer
Reichenhaller Str. 8
81547 München
Telefon: (089) 620 122 604
Fax: (089) 620 122 705
Email: fDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Ein gelungener Start ins neue Jahr: In der Münchner Residenz fand der traditionelle Neujahrsempfang des Bayerischen Ministerpräsidenten statt. Rund 2000 Gäste aus unterschiedlichen Bereichen waren eingeladen, um gemeinsam auf das Jahr 2026 anzustoßen.
Auch das Medizinische Katastrophen-Hilfswerk war vertreten: MHW-Präsident Robert Schmitt nahm an der Veranstaltung teil und nutzte die Gelegenheit für einen wertvollen Austausch rund um den Bevölkerungsschutz.
