Die jüngsten Ereignisse wie der großflächige Stromausfall in Berlin zeigen, wie schnell unsere gewohnte Infrastruktur ausfallen kann. Ein solcher Blackout führt nicht nur zu fehlender Energieversorgung, sondern auch zu massiven Einschränkungen bei Heizung, Kommunikation und Sicherheit. Wer vorbereitet ist, schützt nicht nur sich selbst, sondern kann auch seine Familie und Mitmenschen unterstützen.
Das MHW setzt sich seit Jahren dafür ein, die Bevölkerung für Krisen zu sensibilisieren und praxisnahes Wissen zu vermitteln. Ein zentraler Baustein sind die Selbsthilfekurse. Sie vermitteln seit 2009 Fähigkeiten, die im Ernstfall entscheidend sind: von einfachen Erste-Hilfe-Maßnahmen über das Kochen ohne Strom bis hin zur sinnvollen Notbevorratung.
Unsere MHW-Selbsthilfekurse werden ausschließlich durch ehrenamtliche Engagement ermöglicht und sind für alle Teilnehmenden kostenfrei. Um dieses Angebot auch in Zukunft aufrechthalten und weiterentwickeln zu können, freuen wir uns über Ihre Unterstützung in Form einer Spende. Jeder Beitrag hilft, unser einzigartiges Angebot zu fördern und die Resilienz in unserer Gesellschaft zu stärken.
Wer nicht bis zum nächsten MHW-Selbsthilfekurs warten möchte, findet bei den Angeboten unserer Mitglieder passende Alternativen. Unter anderem hat der MKT-Rettungsdienst einen flexiblen Online-Kurs zur Krisenvorsorge umgesetzt.
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Ansprechpartner
MHW Deutschland e.V. - Bundesgeschäftsstelle
Hr. Matthias Fischer
Reichenhaller Str. 8
81547 München
Telefon: (089) 620 122 604
Fax: (089) 620 122 705
Email: fDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Auf Vorschlag des Medizinischen Katastrophen-Hilfswerks (MHW) wurde HTM am 26. Oktober im Rahmen des Blaulichtempfangs durch den bayerischen Innenminister ausgezeichnet. Joachim Herrmann dankte insgesamt 17 Unternehmen aus ganz Bayern, die ihre im sicherheitsrelevanten Ehrenamt tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv unterstützen. Für diesen besonderen Einsatz erhielten sie die Auszeichnung „Ehrenamtsfreundlicher Betrieb – Gemeinsam für mehr Sicherheit“.
HTM fördert das ehrenamtliche Engagement der Beschäftigten durch innerbetriebliche Unterstützung und großzügige Freistellung für Einsätze, Ausbildungen und Übungen. Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen besonders im Katastrophenschutz und stellt dem MHW sowie dessen Partnern regelmäßig erfahrendes Fachpersonal und Material für Einsätze, Übungen und Trainings zur Verfügung.
HTM war bereits mehrfach erfolgreich als MHW-Mitglied bei verschiedenen Einsätzen aktiv und setzt sich weiterhin im Katastrophenschutz ein.
Ein herzliches Dankeschön für dieses Engagement!
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Bildnachweis: BayStMI
Beim diesjährigen Herbstseminar des Werkfeuerwehrverbands Bayern waren Florian Brummer und Matthias Fischer für das Medizinische Katastrophen-Hilfswerk vor Ort. Sie präsentierten die Arbeit und Geschichte des MHW und gaben interessante Einblicke in die Krisenvorsorge. Seit 2009 bietet das MHW resilienzfördernde Selbsthilfekurse für die Bevölkerung an, die ebenso ein wichtiger Beitrag für die Einsatzfähigkeit von Rettungskräften sind.
Der Austausch zeigt erneut: Vernetzung über Organisationsgrenzen hinweg ist entscheidend!

v.l.: Matthias Fischer (MHW), Richard Kern (WFV), Florian Brummer (MHW) und Harald Bauer (WFV)


Die Nachfrage nach praktischer Krisenvorsorge bleibt ungebrochen: Beim Herbstkurs des Medizinischen Katastrophen-Hilfswerks (MHW) in Tuntenhausen nahmen wieder über 120 Bürgerinnen und Bürger aus ganz Deutschland teil. Bereits Monate im Voraus war der Kurs ausgebucht – ein deutliches Zeichen für das gestiegene Bewusstsein der Bevölkerung für Notfallvorsorge.
Mit der Veröffentlichung des neuen BBK-Ratgebers Vorsorgen für Krisen und Katastrophen sowie den öffentlichen Diskussionen über hybride Bedrohungen, Sabotageakte und die Notwendigkeit eines robusten Zivilschutzes gewinnt das Angebot des MHW weiter an Bedeutung. „Unser Ziel ist es, die Teilnehmenden bestmöglich auf alltägliche Notfälle und weitreichende Krisensituationen vorzubereiten, damit sie im Ernstfall besonnen und handlungsfähig bleiben“, erklärt Kursleiter Matthias Fischer.
Im Rahmen des ganztägigen Kurses erhielten die Teilnehmenden an sieben praxisnah gestalteten Stationen relevantes Wissen und konkrete Handlungsempfehlungen für verschiedene Notlagen. Zu den Schwerpunkten zählten:
- Löschen von Bränden mit Feuerlöschern
- Überleben im Brandfall durch richtiges Verhalten bei Rauchentwicklung
- Spezielle Krisenvorsorge bei Stromausfällen, Naturkatastrophen und Evakuierungen
- Bevorratung für Notzeiten mit einfachen und kostengünstigen Mitteln
- Behelfstrinkwassergewinnung aus alltäglichen Materialien
- Kochen ohne Strom mit alternativen Kochmethoden
- sowie die Erstversorgung bei Notfällen mit Unterstützung erfahrener Rettungskräfte
Ein Highlight am Rande des Selbsthilfekurses war die Verpflegung durch die eigene Feldküche. Das Team sorgte mit einem leckeren Mittagessen für das leibliche Wohl aller.
Auch bei diesem Kurs fiel die Resonanz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer durchweg positiv aus. Besonders gelobt wurden die praxisnahe Wissensvermittlung, die aktuelle Relevanz der Kursinhalte und das leidenschaftliche Engagement des ehrenamtlichen MHW-Teams. Knapp 30 Helfer sorgten für das gute Gelingen des Kurstages. Dank der kräftigen Unterstützung durch viele Spender konnte das gesamte Kursangebot einschließlich Verpflegung vollkommen kostenfrei ermöglicht werden.
Um das Kursangebot weiterhin kostenfrei anbieten und das Angebot weiter ausbauen zu können, ist das MHW auf Spenden angewiesen. Jede Spende leistet einen wichtigen Beitrag für die tägliche Arbeit des Medizinischen Katastrophen-Hilfswerks.
Kursinteressierte können sich schon jetzt für die nächsten Veranstaltungen im Jahr 2026 vormerken lassen. Die Details zu kommenden Kursen stehen zeitnah online zur Verfügung.
Am 22. Juli lud der Bayerische Landtag zum festlichen Sommerempfang ins Schloss Schleißheim. Rund 3.500 geladene Gäste – darunter zahlreiche Ehrenamtliche sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft – kamen zusammen, um das vielfältige gesellschaftliche Engagement im Freistaat zu würdigen.
Landtagspräsidentin Ilse Aigner nutzte die Gelegenheit, das beeindruckende Wirken der Ehrenamtlichen besonders hervorzuheben und ihnen für ihren Einsatz zu danken.
Es war ein Abend voller interessanter Begegnungen und inspirierender Gespräche!