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facebook logo white Aktuelle Informationen zu unserer Arbeit finden Sie auch auf unserer Facebook-Seite

MHW - Wer wir sind ...

Das MHW (Medizinisches Katastrophen-Hilfswerk Deutschland e.V.) ist eine überregionale gemeinnützige sowie mildtätige Hilfsorganisation, die sich das Ziel gesetzt hat, ergänzend zur staatlichen Katastrophenvorsorge personelle, materielle und logistische Ressourcen privater Unternehmen im Katastrophenfall schnell und strukturiert verfügbar zu machen. Neben Einsatzmitteln privater Rettungsdienste und -organisationen werden über die Alarmzentrale des MHW bundesweit u.a. auch Kapazitäten von Hubschrauber- und Omnibusunternehmen koordiniert.

Gemeinsam noch stärker - MHW und DLRG vereinbaren enge Zusammenarbeit

München - Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Bayern und das Medizinische Katastrophen-Hilfswerk Deutschland e.V. (MHW) haben für die Zukunft eine enge Zusammenarbeit im Bevölkerungsschutz vereinbart. Die Kooperation zwischen der weltweit größten freiwilligen Wasserrettungsorganisation und dem MHW soll sich auf alle denkbaren Bereiche beziehen – von der gemeinsamen Aus- und Fortbildung über Spezialkurse für Wasserretter und Rettungsdienstpersonal bis hin zu gemeinsamen Übungen und vor allem Einsätzen etwa im Katastrophenfall. Das MHW - der mit 170 Mitgliedsunternehmen aus dem Bereich des Rettungsdienstes und der Privatwirtschaft größte Verband seiner Art – und die DLRG verfolgen damit konsequent ihre Linie: Synergien nutzen, um Menschen zu retten.

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Wald- und Flächenbrandübung mit Löschhubschraubern

Am Samstag, den 20.07.2019 fand in der Gemeinde Feldkirchen-Westerham (Bayern) eine großangelegte Übung zur Wald- und Flächenbrandbekämpfung vom Boden sowie aus der Luft statt.

Angenommen wurde ein Grillunfall mit mehreren Verletzten am Waldrand südlich der Mangfall, bei dem sich das Feuer auf Grund der Trockenheit sowohl in der Fläche als auch in den angrenzenden Wald (Hanglage) ausbreitet. Dank der großen Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen von MKT e.V., die parallel verschiedene Übungsszenarien (Übung TRUST 2019) veranstalteten, und @fire konnte unter Einsatz von Nebelmaschinen, entzündeten Heuballen und Gasflammen ein realistisches Szenario dargestellt werden, das die beteiligten Einsatzkräfte gut drei Stunden forderte.

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Ehrung beim Blaulichtempfang des bayerischen Innenministers

Simon Damböck ist seit Jahren ehrenamtlich im Rettungsdienst beim MKT aktiv und eine der Stützen unserer MHW-Helferteams bei Einsätzen in Katastrophengebieten. In dieser Woche wurde er beim Blaulichtempfang des bayerischen Innenministers von Joachim Herrmann ausgezeichnet - allerdings nicht für sein eigenes ehrenamtliches Engagement, sondern als vorbildlicher Arbeitgeber.
Seine Firma „Atelier Damböck Messebau" im Landkreis Erding darf sich jetzt offiziell „Helferfreundliches Unternehmen“ nennen.

Bei dem Empfang im Bayerischen Yachtclub in Starnberg zeichnete Innenminister Herrmann jetzt fünf Betriebe aus Bayern aus, die sich in besonderer Weise um das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitarbeiter verdient gemacht haben. 10 der 120 Angestellten in Damböcks Firma sind seit Jahren in den örtlichen Feuerwehren und im Rettungsdienst aktiv.
Innenminister Herrmann:
"Wer sich im Beruf und im Ehrenamt doppelt engagiert, der ist auch doppelt so wichtig für unsere Gesellschaft.“

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Aus aktuellem Anlass: Es gibt sie doch! – Löschhubschrauber in Deutschland

Während der Streit um fehlende Löschhubschrauber in Deutschland einschließlich der Zuständigkeiten voll entbrannt ist, stehen über das Medizinische Katastrophen-Hilfswerk Deutschland e.V. (MHW) seit Tagen mehrere einsatzbereite Löschhubschrauber zur Verfügung.

Über eine eigene, rund um die Uhr erreichbare Alarmzentrale in München können über das MHW die Löschhubschrauber ziviler Luftfahrtunternehmen angefordert werden. Ihre Kompetenz haben die Mitglieder des MHW nicht zuletzt im vergangenen Jahr unter Beweis gestellt, als diese mehrere Wochen lang mit fünf Löschhubschraubern den den Katastrophenschutz in Schweden bei der Waldbrandbekämpfung unterstützten.

Auch Länder wie Portugal, Spanien, Albanien oder Polen setzen in der Wald- und Flächenbrandbekämpfung regelmäßig Löschhubschrauber deutscher ziviler Luftfahrtunternehmen ein. In Deutschland kommen diese Ressourcen bisher kaum zum Einsatz, obwohl die Fähigkeiten der MHW Mitglieder im Gemeinsamen Melde- und Lagezentrum (GMLZ) des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hinterlegt und über dieses abrufbar sind.

Über das Netzwerk des MHW stehen in Deutschland derzeit bis zu fünfzehn (15) Löschhubschrauber – u.a. KMN Koopmann Helicopter aus Schleswig-Holstein, AEROHELI aus Brandenburg oder HTM Helicopter Travel Munich aus Bayern - zur Verfügung. Zählen wir unsere Mitglieder aus der Schweiz und Österreich hinzu, kann über die angeschlossenen zivilen Unternehmen auf über 30 Helikopter zugegriffen werden.

Bei den Helikoptern handelt es sich um speziell für den Löschwasser-Außenlasttransport aufgerüstete Flugmuster. Diese sind mit mindestens 1.000l fassenden Löschbehältern sowie speziellen Außenlasthaken und -seilen (sog. Longlines) ausgestattet und werden von einsatzerfahrenen Piloten geflogen. Dabei sind die Löschhubschrauber auf ein möglichst geringes Eigengewicht abgespeckt, um mehr Löschwasser transportieren zu können.

MHW im Einsatz: Hubschrauber unterstützen in Vechta (Niedersachsen) bei der Waldbrandbekämpfung

Banner MHW Hilft Waldbrand 2019 JPG

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24.04.2019 13:15 Uhr - Update

Am Ostermontag, den 22. April 2019, wurde ein über mehrere Hektar Fläche ausgedehnter Brand im Goldenstedter Moor bei Vechta (Niedersachsen) festgestellt. Bei der Brandbekämpfung aus der Luft wurden die Feuerwehren neben Helikoptern von Bundespolizei und Bundeswehr auch von einer zivilen Maschine (Airbus AS 350 B3) unseres Mitglieds KMN Koopmann Helicopter GmbH mit 1.000l-Löschwasser-Außenlastbehälter unterstützt. Pilot Torben Koopmann, der für das MHW bereits in Schweden 2018 in der Waldbrandbekämpfung tätig war, wurde am 23. April um 14 Uhr alarmiert und konnte die Kolleginnen und Kollegen der Feuerwehren am Boden bis Sonnenuntergang bei den Löscharbeiten unterstützen.

Insgesamt führte er mit seinem Helikopter über 100 Wasserabwürfe (sog. Drops) durch und leistete einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung des Feuers bzw. zum Ablöschen der verbliebenen Glutnester.

Ein herzliches Dankeschön an alle beteiligten Einsatzkräfte für die gute Zusammenarbeit!

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23.04.2019 15:00 Uhr - BREAKING NEWS
Ab 15:00 Uhr startet 1 Helikopter AS 350 B3 mit Löschwasseraußenlastbehälter (1000l) zur Bekämpfung eines ausgedehnten Moor- und Waldbrandes nach Vechta (Niedersachsen). Weitere Ressourcen sind aktuell in Klärung.

Im Einsatz unsere Mitglieder:

KMN Helicopters

Weitere Infos folgen...

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Pressestelle: Sabrina Michl
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