Poing – Wie bereitet man sich auf einen längeren Stromausfall, eine Naturkatastrophe oder andere Notlagen vor? Antworten auf diese Fragen erhielten die Besucherinnen und Besucher beim Bevölkerungsschutztag des Landkreises Ebersberg in Poing. Das Medizinische Katastrophen-Hilfswerk Deutschland (MHW) war gemeinsam mit dem MKT Rettungsdienst vor Ort vertreten und informierte über wichtige Maßnahmen der privaten Krisenvorsorge.
Im Mittelpunkt des gemeinsamen Informationsstandes standen die Themen Notbevorratung, Trinkwasserversorgung und Kochen ohne Strom. Die Helferinnen und Helfer des MHW zeigten anhand praktischer Beispiele, wie sich Haushalte auf Krisensituationen vorbereiten können und welche Vorräte sowie Ausrüstungsgegenstände im Ernstfall hilfreich sind.
„Katastrophenschutz beginnt nicht erst im Einsatzfall. Eine gut informierte und vorbereitete Bevölkerung kann in Krisensituationen deutlich besser handeln und sich selbst sowie andere unterstützen“, betont das MHW. „Deshalb ist Aufklärung ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit.“
Ein besonderer Blickfang war der ausgestellte Großraum-Rettungswagen (GRTW). Das Spezialfahrzeug kommt bei Großschadenslagen und Katastropheneinsätzen zum Einsatz und ermöglicht die Versorgung einer Vielzahl von Patientinnen und Patienten. Auch der präsentierte Unimog bot sich den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, moderne Einsatztechnik des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes aus nächster Nähe kennenzulernen.
Der Bevölkerungsschutztag bot zugleich eine wertvolle Plattform für den Austausch zwischen Hilfsorganisationen, Behörden und Bevölkerung. Zahlreiche Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich über die Aufgaben des MHW und die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements im Bevölkerungsschutz zu informieren.
Das MHW bedankt sich beim Landkreis Ebersberg für die Organisation der gelungenen Veranstaltung sowie beim MKT Rettungsdienst für die vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit.
