Taufkirchen – Wie funktioniert Bevölkerungsschutz im Ernstfall und was kann jede Person selbst für die eigene Krisenvorsorge tun? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich die Besucherinnen und Besucher beim zweiten Bevölkerungsschutztag des Landkreises München am 12. September auf dem Volksfestplatz in Taufkirchen. Zahlreiche Organisationen des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes präsentierten Einblicke in ihre tägliche Arbeit und boten Aktivitäten zum Mitmachen und Lernen.
Bevölkerungsschutz geht uns alle an
Während Einsatzkräfte im Ernstfall Hilfe leisten, können auch Privatpersonen einen wichtigen Beitrag zur eigenen Sicherheit leisten. Genau deshalb stand am MHW-Stand nicht nur die Technik im Mittelpunkt.
Gemeinsam mit seinen Mitgliedsorganisationen MKT Rettungsdienst, Aicher Ambulanz, IMS Rettungsdienst und HTM Helikopter war das MHW Deutschland vor Ort vertreten. Während die Aufmerksamkeit auch auf die ausgestellten Spezialfahrzeuge wie der Großraum-Rettungswagen (GRTW) sowie ein Unimog fielen, standen jedoch die Gespräche im Mittelpunkt. Vor allem die Frage, wie sich die Bevölkerung selbst auf Krisensituationen vorbereiten kann. In zahlreichen Gesprächen informierten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer über praktische Maßnahmen der Notfallvorsorge. Themen wie die Bevorratung von Lebensmitteln und Trinkwasser, das Kochen ohne Strom oder die Vorbereitung auf längere Ausfälle kritischer Infrastruktur stießen auf großes Interesse.
Der Bevölkerungsschutztag bot dabei die Möglichkeit, Fragen direkt mit erfahrenen Einsatzkräften zu besprechen und wertvolle Tipps für den Alltag mitzunehmen.
Ein breites Spektrum des Bevölkerungsschutzes
Neben MHW und seinen Mitgliederen präsentierten sich Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Polizei, Bundespolizei, THW und Bundeswehr. Zahlreiche Vorführungen, moderne Einsatztechnik sowie Informationen zu aktuellen Herausforderungen wie Waldbrandbekämpfung oder Extremwetter machten den Bevölkerungsschutz für Groß und Klein erlebbar.
Der Bevölkerungsschutztag zeigte eindrucksvoll: Bevölkerungsschutz ist Teamarbeit und beginnt nicht erst im Einsatzfall, sondern bereits mit der eigenen Vorsorge zu Hause.
