MHW-Selbsthilfekurs in der Abendschau

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"Ob Unfall, Erdbeben, Brand, Flut oder ähnliches:
Katastrophen gibt es viele - und schnell können wir in eine solche Extremsituation geraten.
Aber was kann man dann im Ernstfall tun?
Wir haben eine Zivilschutz-Schulung besucht."
 
Der Fernsehbeitrag zum Selbsthilfekurs vom vergangenen Samstag ist jetzt online und unter dem folgenden Link oder Klick auf das Bild abrufbar:
 
 
 
 

Großübung TECHNO 2017 im Landkreis Rosenheim

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Das MHW-Mitglied, der MKT e. V., veranstaltete vom 9. bis 11. Juni vom MHW-Übungsgelände in Lampferding aus eine groß angelegte Katastrophenschutzübung. Im Fokus stand dabei insbesondere die Zusammenarbeit mit den verschiedensten Akteuren des Rettungsdienstes, der Feuerwehr und der Sicherheitsbehörden. Über 700 Einsatzkräfte nahmen an der Übung teil. Weitere teilnehmende MHW-Mitglieder waren die Aicher Ambulanz Union und die Ambulanz Rosenheim GmbH.

Gegenstand der Übung war die Erprobung verschiedener Einsatzkonzepte des Rettungsdienstes und Katastrophenschutzes im Zusammenspiel mit den weiteren Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben. Schwerpunkt war dieses Jahr die „technische Hilfeleistung“, daher der Name der Übung „TECHNO“. Weiterhin wurden zwischen den praktischen Übungen verschiedene Schulungen und Fortbildungen angeboten.

Kostenlose Selbsthilfe-Kurse für die Bevölkerung

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Im Oktober findet die nächste Zivilschutz-Schulung auf dem MHW-Gelände statt


Das MHW bietet seit 2009 kostenlose Zivilschutzkurse für die Bevölkerung an. Damit zählt das MHW zu den Hilfsorganisationen, welche die Bevölkerung fachlich auf Katastrophenlagen vorbereitet.

Egal ob ein Erdbeben, ein Stromausfall oder eine Flut, es gibt zahlreiche denkbare Szenarien die schnell zu einem ernsten Problem werden können. Bei einem länger andauernden Stromausfall beispielsweise fallen Tankstellen und Bankautomaten aus. Auch die Belieferung von Nahversorgungszentren gerät ins Stocken.

In den Selbsthilfekursen bereiten Fachexperten die Teilnehmer auf mögliche Folgen von Katastrophen vor und bringen ihnen bei, wie man etwa sauberes Trinkwasser für einen längeren Zeitraum gewinnt oder ohne Strom kocht. Auch die Bevorratung von Lebensmitteln und wichtigen Utensilien gehören zur qualifizierten Vorbereitung für den Ernstfall.

Der nächste kostenlose Selbsthilfe-Kurs findet am Samstag, den 05.05.2018, auf dem MHWÜbungsgelände in Tuntenhausen (Landkreis Rosenheim) statt. Mit Shuttle-Service!

Mehr Informationen und Anmeldung unter Akademie

 

Was passiert wenn man einen Ölbrand mit Wasser löscht? Dies und vieles mehr wird bei den Selbsthilfe-Kursen live vorgeführt:

Bild: MHW

MHW-Präsident Robert Schmitt erhält das Bundesverdienstkreuz

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MHW-Präsident und MKT-Geschäftsführer wird für seine Verdienste für die Allgemeinheit ausgezeichnet

Es ist ein ganz besonderer Termin im Leben eines Menschen der sich Zeit seines Lebens für andere einsetzt. So ist es eine Mischung aus Anspannung und Rührung, die in Robert Schmitts Gesicht bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes im Bayerischen Kultusministerium am Dienstagabend zu lesen ist.

Als Staatssekretär Georg Eisenreich die Verdienste Schmitts verliest muss er sich kurz fassen, das Protokoll sieht nur wenige Minuten für die Rede vor. Dabei könnte er stundenlang zahlreiche Projekte und Herausforderungen ansprechen, die Schmitt in den vergangenen Jahrzehnten bewältigt hat: Gründung einer der größten privaten Rettungsdienstorganisationen in Bayern, Vorsitz der Landesvereinigung privater Rettungsdienste, aktiver Einsatz als Organisatorischer Einsatzleiter für die Stadt und den Landkreis München, Gründung des gemeinnützigen Medizinischen Katastrophen-Hilfswerks Deutschland e. V. (MHW); der Staatssekretär nennt nur die größten Eckpfeiler in Schmitts Leben.

Nach einigen Jahren aktiver Mitgliedschaft in einer Hilfsorganisation entschloss sich Robert Schmitt gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Werner Obermeier 1985 zur Gründung der privaten Rettungsdienstfirma Münchener Krankentransport OHG (MKT). Damit revolutionierten er und Obermeier den Rettungsdienst in Bayern und trugen wesentlich zu einer deutlichen Qualitätssteigerung bei. Trotz erheblicher Widerstände, die der Kampf gegen das damalige Monopol mit sich brachte, konnte die Firma MKT zu einer der größten privaten Rettungsorganisationen in Bayern avancieren.

20 Jahre später hatte Schmitt immer noch nicht genug und suchte eine neue Herausforderung. Er gründete mit erheblichem eigenen finanziellen Aufwand das MHW, eine bundesweite Hilfsorganisation in der zahlreiche Fachfirmen organisiert sind. Das Ziel und die Idee des MHW ist es, dass jeder das macht, was er am besten kann. So sind nicht nur Rettungsfirmen im MHW, sondern auch Hubschrauberstaffeln oder Firmen die Trinkwasser aufbereiten können organisiert. Dabei operiert das MHW auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene. Zu den bekanntesten Einsätzen dürften die Erdbeben in Haiti, Nepal und Ecuador sowie der Flüchtlingseinsatz im Jahre 2015 und der Amoklauf in München 2016 gehören.
Als Gesamteinsatzleiter ist Schmitt fast immer dabei. Während am vergangenen Weihnachtsfest zahlreiche Menschen die Feiertage genossen, waren er und seine Einsatzkräfte in Augsburg, nach dem Fund einer Fliegerbombe, mit einer der größten Evakuierungsaktionen seit dem zweiten Weltkrieg befasst.

Dieses enorme private und finanzielle Engagement bringt Schmitt heute noch unermüdlich auf. Als Einsatzleiter muss er regelmäßig mitten in der Nacht ausrücken und Katastrophenschutz-Übungen unterstützt er mal Eben mit mehreren tausend Euro, ohne dass er daran irgendetwas verdienen würde.

Als Eisenreich schließlich im Namen des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und der Bayerischen Staatsregierung das Bundesverdienstkreuz übergibt, strahlt Schmitt. Und trotzdem bleib er bescheiden und sagt lediglich: "Ich freue mich sehr über diese Anerkennung. Sie ist aber vor allem eine Anerkennung für alle Einsatzkräfte des MHW, ohne die kein einziger Einsatz bewältigt werden könnte. Ab dem heutigen Tage tragen alle Helferinnen und Helfer des MHW dieses Bundesverdienstkreuz ein Stück weit mit."

Auch beim anschließenden obligatorischen Foto mit dem Staatssekretär besteht er darauf, dass die Einsatzkräfte, die ihn bei der Verleihung begleiten, mit aufs Bild kommen.

Staatssekretär Georg Eisenreich und Robert Schmitt mit Familienangehörigen und MHW-Einsatzkräften (Foto: StMBW)

Training für besondere Einsatzlagen

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Am 22.04.2017 fand auf dem MHW-Übungsgelände erneut ein Training für besondere Einsatzlagen statt.

Die Einsatzkräfte wurden dabei für besonders schwierige Lagen sensibilisiert. Im Fokus standen dabei Einsätze, bei denen eine konkrete Gefahr für die Helfer besteht.
Ebenfalls anwesend waren Mitarbeiter des Innenministeriums und der MHW-Kuratoriums-Vorsitzende Dr. Blume-Beyerle.
Sie konnten vor Ort einen direkten Eindruck vom Engagement des MHW für dieses sensible Thema gewinnen.

Größte Evakuierung nach dem Zweiten Weltkrieg: Fliegerbombenfund in Augsburg

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MHW-Hilfeleistungskontingent aus Oberbayern leistet Unterstützung in Augsburg


Ein Großaufgebot des Medizinischen Katastrophen-Hilfswerks (MHW) hat am ersten Weihnachtsfeiertag bei der Evakuierung von zahlreichen Anwohnern in Augsburg mitgewirkt. Wegen der Entschärfung einer 1,8 Tonnen schweren Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg mussten rund 54 000 Menschen ihre Wohnungen verlassen.
 
Wenige Tage zuvor hatten die Augsburger Rettungskräfte Unterstützung bei der Evakuierung angefordert. Zahlreiche in ihrer Mobilität eingeschränkte Personen konnten nicht ohne fremde Hilfe ihre Wohnungen verlassen.

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