MHW bildet Einsatzkräfte für besonderen Gefährdungslagen aus

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Seit Anfang Juni 2016 schult das MHW Einsatzkräfte für besondere Gefährdungslagen wie z.B. Terroranschläge oder Amoklagen, in denen Einsatzkräfte selbst das Ziel eines Angriffs werden können. In einem 8-stündigen Pilotlehrgang wurden die Helfer speziell für solche Situationen sensibilisiert, in denen nicht nur die zügige Versorgung von Verletzten im Mittelpunkt steht, sondern die Gefahr eines weiteren Angriffs bzw. Anschlagsszenarios auf die Schadensstelle bzw. die Rettungskräfte droht.

Anschläge und Terrorakte sind aktuelle Einsatzszenarien, mit denen Einsatzkräfte des Rettungsdienstes in Deutschland jederzeit konfrontiert werden können. Die Gefahr weiterer Anschläge nach den Terrorakten in ganz Europa bleibt abstrakt hoch.

Aus dieser Bedrohungslage und einer Fokussierung von Gefährdern auch auf die Bundesrepublik leitet sich die Verpflichtung der Rettungsdienstorganisationen ab, ihr Personal bestmöglich vorzubereiten und zu schützen. Einen hundertprozentigen Schutz in solchen Situationen wird es nicht geben, daher ist es umso wichtiger, Sanitäts- und Rettungsdienstpersonal für diese neuen Einsatzlagen zu sensibilisieren.

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